



Reisezeit: Mai – Juni 2025 | 13 Tage

Kosten: 745 € pro Person

Orte & Regionen: Galizien (Santiago de Compostela), Asturien, Nationalpark Picos de Europa, Baskenland (Bilbao, San Sebastián), Pyrenäen
Die Highlights
- Unberührte Natur und Strände, einzigartige Gourmet-Küche und sehr freundliche Menschen
- Wir haben eine individuelle Rundreise in Nordspanien / Mietwagenrundreise als Paar für knappe zwei Wochen unternommen und sind uns sicher, dass das nicht unsere letzte Reise dorthin war.
- Das angenehme Klima und die saftig-grüne Landschaft ist wirklich atemberaubend und hat uns teilweise an die Pazifikküste in Kalifornien und Oregon erinnert
- In diesem Reisebericht erfahrt ihr alle Details zu unserem Roadtrip von Santiago de Compostela bis Barcelona
Die Route und Zwischenstopps unserer individuellen Rundreise in Nordspanien
Interaktive Karte: Bitte zoomen, um die Zwischenstopps genauer anzusehen
Tag 1–2: Galizien
Nach der Ankunft haben wir ganz entspannt unseren Mietwagen übernommen und sind daraufhin in Richtung Santiago de Compostela gefahren, und irgendwie merkt man sofort, dass diese Stadt eine ganz besondere Atmosphäre hat. Die vielen Kirchen, allen voran die berühmte Kathedrale, geben der Stadt so eine ruhige, fast schon magische Stimmung. Da wir bereits zum zweiten Mal dort sind, haben wir zum Mittagessen direkt wieder unser bereits bekanntes Restaurant „El Mason Do Pulpo“ angesteuert und natürlich einen „Pulpo a Feira“ bestellt (den solltet ihr unbedingt probieren, wenn ihr in dieser Gegend seid!). Danach sind wir noch durch die kleinen Gassen geschlendert, haben hier und da in Cafés angehalten.
Am Abend ging es dann raus aus der Stadt, Richtung Norden. Angekommen an der Nordküste Galizien, hatten wir sofort dieses Gefühl von Weite und Freiheit, weil die Strände so unberührt und wild wirken. Mich persönlich hat das total an den Highway 1 in Kalifornien erinnert, nur eben in Europa. Spannend ist: Es war an der Küste von der Temperatur deutlich angenehmer als ein paar Kilometer im Inland. Die Kombination aus imposanten Klippen und kleinen Buchten dazwischen ist wirklich beeindruckend. Man merkt schnell, dass dieser Teil Spaniens noch nicht so überlaufen ist, was dem Ganzen eine sehr entspannte, fast schon entschleunigte Stimmung gibt.





Tag 3-4: Asturien
Von dort aus ging es weiter nach Asturien, und ich muss sagen, die Landschaft bleibt einfach wunderschön. Die langen Strände reihen sich gefühlt endlos entlang der Küste aneinander, getrennt durch schroffe und üppig-grüne Klippen. Entlang der Klippen und Strände sind viele Wanderwege, die sich perfekt für Spaziergänge oder eine mehrstündige Tour eignen, vor allem abends, wenn die Sonne langsam im Meer verschwindet.
Die Unterkünfte in Asturien haben uns richtig gut gefallen, weil sie oft relativ preiswert sind, aber trotzdem total charmant, mit schönem Mauerwerk und oft sogar Meerblick. Morgens gab es ein umfangreiches und richtig gutes Frühstück unter anderem mit frisch gepresstem Orangensaft, „Pan con Tomate“, und spanischem Schinken.
Ein echtes Highlight war für uns der Nationalpark „Picos de Europa“, der landschaftlich mit seinen hohen Bergen nochmal eine ganz andere Seite zeigt. Wir haben dort die Wanderung „Ruta del Cares“ gemacht, die war ziemlich beeindruckend und würden wir auf jeden Fall weiterempfehlen.









Tag 5-8: Baskenland
Danach ging es weiter ins Baskenland, wo die Stimmung sofort urbaner und moderner wird. In Bilbao haben wir uns sofort wohlgefühlt, weil die Stadt diesen Mix aus Industrie und moderner Architektur hat. Besonders atemberaubend fanden wir die Aussicht von oben am „Artxanda Funicular“, wo man einen super Blick über die ganze Stadt hat.
Doch am schnellsten haben wir uns in die „Pintxos“ verliebt. Wir können euch nur empfehlen von Bar zu Bar zu ziehen und verschiedene „Pinxtos“ auszuprobieren, und bei einem Glas Wein die Atmosphäre aufzusaugen. „Pinxtos“ kann man sich wie kunstvoll zubereitete Häppchen vorstellen, die mit den verschiedenste Delikatessen belegt sind. Dabei war mein Favorit ein „Gilda Pinxto“.
Danach ging es weiter nach San Sebastián, und wir verstehen jetzt absolut, warum die Stadt so einen guten Ruf hat. Die Kombination aus wunderschönen Stränden und einer unglaublich starken Gastronomieszene ist schon etwas Besonderes. Wir haben dort überall so gut gegessen, eigentlich auf einem Niveau, das man aus teuren Restaurants kennt. Gleichzeitig wirkt die Stadt aber entspannt und überhaupt nicht abgehoben. Man kann morgens am Strand spazieren, nachmittags durch die Altstadt schlendern und abends richtig gut essen gehen. Genau diese Mischung macht den Reiz aus.










Unterkunft-Empfehlung: Haitzalde
Diese Unterkunft ist wirklich einzigartig gelegen! Auf einem kleinen Plateau, circa 100 Meter über dem Meer, mit einer gigantischen Aussicht auf den Atlantik und alles grün drumherum. Eine ruhigere Lage zum Entspannen gibt es fast nicht. Falls ihr also nach den Autofahrten Ruhe sucht, seid ihr hier goldrichtig. Wir hatten zwar mit Frühstück gebucht, würden aber wahrscheinlich nächstes Mal ohne Frühstück buchen und selbst mitbringen bzw. im Supermarkt einkaufen. Man kann dort auch die Gemeinschaftsküche mit allen wichtigen Küchengeräten nutzen.




Tag 9-13: Pyrenäen
Zum Abschluss ging es dann weiter in die Pyrenäen, und das war natürlich landschaftlich nochmal ein Highlight dieser Reise. Die Berge sind wirklich beeindruckend und bieten unglaublich viele Möglichkeiten, egal ob man wandern oder einfach nur die Natur genießen möchte. Wir haben mehrere kleinere Wanderungen gemacht wie zum Beispiel im Nationalpark „Ordesa y Monte Perdido“ oder am „Estany de Sant Maurici“.
Geschlafen haben wir in Vielha, wo man sofort den Bergsport-Vibe spürt, den man auch aus den Alpen kennt. Es gibt dort viele kleine Läden, Cafés und Restaurants. Die Dörfer wirken oft wie aus der Zeit gefallen, mit viel Charme und einer gewissen Ruhe.
Jede Reise hat ihr Ende – und so ging es dann auch wieder zurück Richtung Girona, wo wir den Mietwagen am Flughafen abgegeben habe. Wir mussten zwar eine Einweggebühr für den Mietwagen zahlen, die war aber überschaubar.









Fazit
Unsere Rundreise Nordspanien (individuell) hat uns extrem gut gefallen, weil jede Region einen etwas anderen Charakter hat und die Landschaft total abwechslungsreich ist. Besonders die Mischung aus wilden Atlantikküsten, endlosen Sandstränden, beeindruckenden Landschaften und kulinarischen Highlights macht diesen Roadtrip sehr spannend. Gleichzeitig wirkt vieles noch authentisch und deutlich entspannter als in den klassischen Touristenregionen Spaniens. Vor allem das Baskenland und die Pyrenäen waren für mich echte Highlights. Wer Spanien einmal von einer ruhigeren, ursprünglicheren Seite erleben möchte, für den ist Nordspanien perfekt – also ein echter Geheimtipp.

Falls ihr eine ähnliche Reise plant, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Durch meine eigenen Reiseerfahrungen kann ich euch bei der Planung unterstützen und aufzeigen, wie man bei Flügen, Hotels oder Mietwagen oft einiges sparen kann – ohne auf Qualität verzichten zu müssen.
Kostenübersicht
Im Folgenden findet ihr eine Übersicht der Kosten unserer Rundreise Nordspanien (individuell). Wir sind mit Ryanair (Handgepäck) geflogen, haben in 3-4 Sterne-Hotels (oder vergleichbaren Pensionen) geschlafen und unser Mietwagen war ein Fiat 500.
| Art | Kosten pro Person | Hinweise |
|---|---|---|
| Flüge | 137 € | mit Ryanair |
| Hotels | 470 € | Mittel- und Premium-Klasse |
| Mietwagen | 138 € | Fiat 500 |
| Gesamt | 745 € |


